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Nicht das geringste Verständnis für das „Kasperltheater der KVB“ und die „Betonköpfe, die sich auf ihre Paragrafen zurückziehen“ hat Bürgermeister Klaus Stallmeister. In der jüngsten Ratssitzung übte er harsche Kritik an der Entscheidung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, keinen Kinderarzt in Hallbergmoos zuzulassen (siehe eigener Bericht). Wie Stallmeister im Gemeinderat erläuterte hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) die Ansiedlung eines Kinderarztes nicht zugelassen, weil derzeit im Landkreis Freising mit neun Kinderärzten bereits ein Deckungsgrad von 112,3 Prozent erreicht sei. Die Sperrgrenze liegt bei 110 Prozent. Das bedeutet, dass auf 23.192 Einwohner - ungeachtet des Alters - ein Kinderarzt kommt. Sonderstrukturen wie jene in Hallbergmoos, bleiben wie Stallmeister kritisierte, unberücksichtigt: die 9000-Einwohner-Gemeinde zählt zu den jüngsten Bayerns. 22 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre. Trotz intensiver Bemühungen der Gemeinde, so Stallmeister, habe die KVB „keine Lust oder kein Interesse sich zu bewegen“. Stallmeister rief alle Gemeinderäte dazu auf ihre politischen Kontakte spielen zu lassen.

"Kasperltheater" : Kein Kinderarzt für Hallbergmoos

Eine Entscheidung über einen barrierefreien Ausbau des S-Bahnhofs hat der Gemeinderat vertagt. Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwägen müssen bisher eine 600 Meter Rampe überwinden, um von einem Bahnsteig zum anderen zu gelangen. Prinzipiell sind Verbesserungen möglich. Doch ehe der Gemeinderat grünes Licht für eine der in der Machbarkeitsstudie aufgezeigten Lösungen (Rampe oder Aufzüge, Kosten zwischen 0,85 und 1,9 Millionen Euro) gibt, will man beim Bayerischen Wirtschaftministerium nachhaken - und, so Bürgermeister Klaus Stallmeister, schauen, was in Sachen zweiter S-Bahnhof „g’spuit wird“. Ziel der Anfrage ist herauszufinden, wie weit die Planungen für eine Express-S-Bahn und einen zweiten Hallbergmooser S-Bahn-Haltepunkt im Norden der Gemeinde gediehen sind. Denn würde dieser Halt in absehbarer Zeit gebaut, so die Überlegung, würde sich ein behindertengerechter Ausbau dort anbieten.

Behindertengerechter Ausbau der S-Bahnhofs

Zeitplan für die Realisierung des Sport- und Freizeitzentrums

Freianlagen Zentralgebäude: Oktober 2010 bis Juni 2011Freianlagen Kinderkrippe: November 2010 bis Juni 2011Bürgerpark: November 2010 bis September 2011Tennis: ca. April bis Juni 2011Freianlagen Tribüne: April bis Mai 2011Skater: November 2010 bis Juni 2011